„Stecken Gögel und Grimmer auch so tief im braunen Sumpf? Schweigen heißt Zustimmung.“

Der designierte SPD-Landtagskandidat für den Enzkreis, Michael Hofsäß, stellt sich entschieden gegen die geschichtsrelativierenden Aussagen des AfD-Fraktionschefs Alexander Gauland zum Tag der Befreiung am 8. Mai und fordert die lokalen AfD-Abgeordneten auf, Farbe zu bekennen.

„Wenn Herr Gauland über den 8. Mai als Tag der absoluten Niederlage spricht, kann ich nur sagen: Es war die Niederlage für einen menschenverachtenden, totalitären Staat und das Ende dieser schlimmen Zeitspanne“, so Hofsäß. Gauland verhöhne die Opfer des durch Nazideutschland verursachten 2. Weltkriegs und des industriellen Völkermords.

Hofsäß hält eine Reaktion und Distanzierung von Bernd Gögel und Bernd Grimmer für notwendig: „Stimmen die hiesigen AfD-Landtagsabgeordneten Gaulands Aussagen zu und unterstützen sie dieses perfide Spiel mit der Erinnerungskultur zum Kriegsende? Stecken Gögel und Grimmer auch so tief im braunen Sumpf? Schweigen heißt Zustimmung.“ Grimmer und Gögel seien als Unterzeichner der „Erfurter Resolution“ bekanntermaßen Anhänger von Björn Höckes Gedankengut, das der Verfassungsschutz zu Recht im Visier habe.

„Wenn Gauland den Verlust von Flächen und sogenannter „Gestaltungsmöglichkeiten“ beklagt, denke ich an den Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945, bei dem in nur 22 Minuten 17.600 Toten zu beklagen waren“, so Hofsäß. Gauland relativiere all diese Opfer und den Schaden für die Bevölkerung in Deutschland und der Welt, welcher in Folge nationalsozialistischer Politik entstand.

„Gauland provoziert und verlässt abermals den gesellschaftlichen Konsens. Das ist inakzeptabel. Die Aussagen implizieren doch, dass sich Gauland und seine Partei die Niederlage Nazideutschlands quasi wegwünschen. Wünscht man sich in der AfD auch den totalitären Staat zurück und meint dessen verheerende Gestaltungsmöglichkeiten?“, so Hofsäß.

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