Sozialdemokraten diskutieren über Corona und die Arbeitswelt: „SPD steht für einen starken Sozialstaat und gute Arbeit“

In einer Podiumsdiskussion der SPD Enzkreis am Samstag diskutierten die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Katja Mast, der Landtagsabgeordnete Daniel Born und Hans Vester, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion im Enzkreis, über die Corona-Pandemie und die Folgen für die Arbeitswelt.

Katja Mast, die die Taskforce der SPD-Bundestagsfraktion zu den Folgen der Corona-Pandemie leitet, erläutert: „Wir als Sozialdemokraten haben dafür eine klare Antwort: Wir wollen die Krise gut managen, um jeden Arbeitsplatz kämpfen und für gute Arbeit und einen starken Sozialstaat sorgen, auch in der Zukunft.“

Die Veranstaltung habe wunderbar die verschiedenen, politischen Ebenen beleuchtet. „Die SPD hat hier vor Ort, im Land und im Bund die Menschen im Blick. Ohne unsere Arbeit wäre vieles deutlich schlechter gelaufen“, so Hans Vester. Er erinnerte dabei an den Einsatz der Kreistagsfraktion zur Wiedereröffnung regionaler Schlachthäuser, aber auch zum Ausbau der Breitbandversorgung, um die Infrastruktur für Heimarbeit und Ausbildung zu schaffen.

Das Podium diskutierte auch die Situation in der Fleischindustrie. „Für solche Arbeits- und Wohnbedingungen darf es keinen Platz mehr geben bei uns. Wir müssen die jetzige Zeit als Gamechanger nutzen“, so der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born. „Die Corona-Pandemie zeigt uns an vielen Stellen Missstände und auch die Transformation vieler Branchen noch stärker auf. Ich bin mir sicher: Wir schaffen faire und würdevolle Arbeit und werden die industrielle Revolution positiv gestalten, für eine Zukunft als führendes Industrieland Baden-Württemberg.“

Während der Veranstaltung seien auch immer wieder die Versäumnisse der grün-schwarzen Landesregierung klar geworden: „Kurzfristige Verordnungen, die Kitas und Schulen eine rechtzeitige Vorbereitung unmöglich machten. Eine Regierung, die sich für das Infektionsgeschehen in der Fleischindustrie nicht zuständig sah und Minister Hauk, der sich die Situation schönredet. Ein Konjunkturpaket des Landes, das völlig verspätet im Herbst kommen soll, wenn es denn überhaupt kommt. All das zeigt uns, dass Grün-Schwarz versagt“, so Michael Hofsäß, Bewerber um die SPD-Landtagskandidatur im Enzkreis, der die Diskussion am Samstag zusammen mit Gabriele Hofmann aus Kämpfelbach leitete.

Foto: Scheryar Mirza; Abgebildet sind: Vorne v.l. Katja Mast MdB, Daniel Born MdL, dahinter v.l. Hans Vester, Gabriele Hofmann, Michael Hofsäß; sowie Sandra Maleck, Bewerberin um SPD-Landtagskandidatur (r. hinter Hans Vester)

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