Hofsäß zu Rülke: „An der Realität vorbeireden nützt den Arbeitnehmern nichts“

„Herr Rülke redet an der Realität vorbei, wenn er die Schuld für den Arbeitsplatzabbau plump zur SPD schiebt. Der Strukturwandel in der Automobilindustrie kann politisch begleitet, aber nicht in Luft aufgelöst werden“, so Michael Hofsäß, SPD-Landtagskandidat im Enzkreis. „Der Wandel lässt sich nicht einfach wegreden.“

Elektromobilität werde nicht nur durch den politischen Willen zu nachhaltiger Mobilität forciert, es gehe dabei auch um internationale Wettbewerbsfähigkeit und die richtige Strategie der Automobilhersteller. „Herr Rülke ist lange genug politisch aktiv, um zu wissen: Politik wedelt nicht mit dem Zauberstab – und dann stellt sich die Industrie plötzlich auf E-Mobilität um. Wir sind hier nicht bei Harry Potter. Es geht um real existierenden Strukturwandel.“

Die FDP sage immerzu „der Markt regelt das“, wolle jetzt jedoch ein Auslaufmodell mit Steuermitteln am Leben erhalten. Stattdessen müsse man kluge Antworten auf den Wandel finden: Die SPD setze mit dem Arbeit-von-morgen-Gesetz auf weitreichende Aus- und Weiterbildungsförderung, im Konjunkturprogramm stecke Förderung für Ladeinfrastruktur und Wasserstoff. So werde Infrastruktur und Innovation zu gefördert. Außerdem hat die SPD-Bundestagsfraktion im September auch regionale Strukturwandelfonds gefordert, um betroffene Regionen wie den Enzkreis zu stützen. „Das Arbeit-von-morgen-Gesetz steht übrigens nicht im Koalitionsvertrag“, so Hofsäß. „Gut, dass die SPD regiert.“

„Unsere Automobilindustrie und die Beschäftigten bei Herstellern und Zulieferern sind zurecht stolz auf ihre Errungenschaften und die Leistung der vergangenen Jahrzehnte.“ Jetzt sei es aber Zeit, dass man sich für kommende Fahrzeuggenerationen endgültig auf nachhaltige Mobilität konzentriert. „Unsere Industrie ist stark genug, diesen Wandel erfolgreich zu schaffen. Wir unterstützen bereits an den richtigen Stellen. Wir werden auch in Zukunft stolz auf unsere Produkte sein können.“

Bild von Niek Verlaan auf Pixabay

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